Florian Riedel

Meine "Sucht" nach Achterbahnen entwickelte sich ziemlich spät. 1999, als ich 10 Jahre alt war, fuhren meine Eltern nach langem Drängeln mit mir in den Heide Park. Schon damals war mir nichts zu schnell und nichts zu hoch. Meine erste Loopingbahn war Big Loop. Die Bahn wird deshalb auch immer einen besonderen Platz in meinem Coasterranking haben. Auch Limit wurde bei dem Besuch im Heide Park von mir bezwungen und ich dachte lange Zeit, dass dies die ultimative Achterbahn sei. Meine Eltern erklärten mich für verrückt, dass ich so etwas fahre. Hätten sie gewusst, dass dies mal mein größtes Hobby wird, hätten sie das vielleicht noch nicht gesagt.

Nach diesem Besuch war klar, dass ich so schnell wie möglich wieder in einen Freizeitpark muss. Da hier im Osten der Bundesrepublik Freizeitparks leider Mangelware waren, musste ich leider bis 2002 warten als wird das erste mal im Disneyland in Paris waren. Dort kam die - ich würde es mal als kleine Achterbahnsucht bezeichnen - zum Vorschein und mein Verlangen nach Geschwindigkeit, Höhe und immer thrilligeren Bahnen nahm zu. Die Jahre darauf wurden so mit meinen Eltern geplant, dass in der Nähe des Urlaubsortes auch ein Freizeitpark liegt. So konnte ich in jungen Jahren schon recht viele Bahnen fahren. Unter anderem waren es Parks wie Port Aventura, Alton Towers, Thorpe Park, Phantasialand und Europa Park.

Ab 2006 begann ich, Freizeitparkbesuche ohne meine Eltern mit Freunden durchzuführen. Viele Busunternehmen boten Reisen in verschiedene Parks Deutschlands oder Frankreichs an. Als sich meine Urlaube dann nur noch auf das Thema Freizeitparks konzentrierten waren meine Eltern eher skeptisch und ließen mich ungern immer weiter weg, um immer verrücktere Bahnen zu fahren.

2007 bot sich dann die Chance, dass erste mal über den großen Teich in die USA zu fliegen um meiner "Sucht" neuen Stoff zu geben. Bahnen wie KingDa Ka, Millennium Force, Top Thrill Dragster und Griffon konnte ich nach dieser Reise als gefahren abhaken.

Seitdem bin ich sehr oft im Jahr in die verschiedensten Freizeitparks und genieße jede Minute davon. Mir kommt es weniger auf die Qualität der Thematisierung an, sondern mehr auf die Qualität der Bahn. Was bringt die beste Thematisierung, wenn die Bahn langweilig ist?!

In 2010 ging es endlich mal wieder in die Staaten, um in 12 Tagen die Highlights der kalifornischen Coasterszene zu erobern.

Auf den Freizeitpark Plohn bin ich 2008 mit dem Baubeginn von El Toro aufmerksam geworden. Schon bei Anfragen an den Park merkte man, hier ist der Gast sowie Fan noch der König - eben ein echtes Familieunternehmen. Die Zusammenarbeit wurde immer intensiver und wir können uns heute sehr glücklich schätzen, vom Park in all unseren Projekten so sehr unterstützt zu werden.

Copyright 2011 Plohnis-Welt - Florian Riedel. All Rights Reserved.
Joomla theme